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17.10.2017

Unterstützung auf dem Weg in die duale Ausbildung

Jobcenter und IHK informieren geflüchtete Frauen

KREIS GROSS-GERAU – Rund um das Thema „Duale Ausbildung“ drehte sich eine Beratung für geflüchtete Frauen, die das Kommunale Jobcenter Kreis Groß-Gerau in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) organisiert hat. Die Frauen wurden bei der Veranstaltung über die Chancen und Möglichkeiten einer Ausbildung beraten. Mit Katharina Moers (IHK) stand ihnen dabei eine kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Verantwortlich für die Umsetzung solcher Veranstaltungen ist die Jobcenter-Fachstelle für Geflüchtete und Arbeit, die aktiv Hilfe bei der Berufsorientierung von geflüchteten Frauen anbietet.

Vorhandene Ressourcen der Frauen herauszuarbeiten und mögliche Vermittlungshemmnisse zu erkennen, die Frauen bei der Lösung zu begleiten und zu unterstützen – all dies gehört zu den Aufgaben der Frauenberatung der Fachstelle. Zudem gibt es umfassende Informationen zu arbeitsmarktrelevanten Fragen, und zwar in Einzel- und in Gruppengesprächen.

„Diese Angebote sind ungemein wichtig“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer. Denn Integration bedeutet nicht nur, einen neuen Wohnort gefunden zu haben. Sprachkenntnisse, die die Basis bilden, und der Einstieg ins Berufsleben, „sind wesentliche Bausteine für eine gelingende Eingliederung in die Gesellschaft“.

Die Fachstelle für Geflüchtete und Arbeit ist gut mit den Partnern in den Kommunen - Unternehmen, Verbänden und Behörden - vernetzt und begleitet die Frauen von der beruflichen Orientierung, über den Beginn eines Praktikums, einer Ausbildung oder einer Weiterqualifizierung hin zu einer ersten festen Arbeitsstelle im Kreis Groß-Gerau.

Der direkte Zugang zum Arbeitsmarkt ist bei vielen geflüchteten Frauen mit Hindernissen verbunden. Diese können unter Anderem mögliche Sprachbarrieren, fehlende Anerkennung von Berufs- und Schulabschlüssen sowie Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.

Hier setzt die Frauenberatung an. Es wird ermittelt, welche konkreten Unterstützungs- und Fördermaßnahmen die Frauen brauchen, um langfristig den Weg in die Arbeitswelt zu finden. „Hierdurch wird nachhaltig die soziale und berufliche Situation der Frauen verbessert“, betont Walter Astheimer. Im Vordergrund steht die Stärkung sozialer und methodischer Kompetenzen, die der Integration in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zuträglich sind.

Weitere Veranstaltungen sind für November und Januar nächsten Jahres geplant. Im November heißt es in einem Workshop „Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch“ und im Januar wird der Jobcenter-Ausbildungscoach innerhalb der Veranstaltung „Stellensuche“ ein Coaching zur Berufsorientierung anbieten.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet auf www.jobcenter-gg.de oder direkt bei der Fachstelle für Geflüchtete und Arbeit via E-Mail an FachstelleGefluechteteundArbeit@jc-gg.de.