17.03.2014

Kommunales Jobcenter engagiert sich für Menschen mit Behinderung

Berufliche Teilhabe sicherstellen!

Zusammen mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer (2.v.r.) und Jobcenter-Vorstand Robert Hoffmann (r.) stellten sich die spezialierten Vermittlungskräfte dem Fotografen: v.l.: Doris Beyer, Sabine Weißer, Alexandra Bolz, Frau Aulich, Alexander Antonov, Annette Franz-Cakir, Jörg Dankowski und Günter Mayer.

KREIS GROSS-GERAU – Berufliche Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung: Um dies besser zu ermöglichen, gibt es im Kommunalen Jobcenter Kreis Groß- Gerau seit einem halben Jahr in den jeweiligen Vermittlungsteams spezialisierte Fachkräfte. Sie sollen die Vermittlung von Menschen mit Behinderung sowie von Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt optimieren und wurden speziell dafür ausgebildet, das umfangreiche Unterstützungsangebot für diese Personengruppe passgenau anwenden zu können. Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer, zugleich auch Vorsitzender des Jobcenter- Verwaltugnsrats, informierte sich jetzt über die Arbeit der insgesamt acht Fachkräfte, die derzeit ca. 700 Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 30 Prozent bzw. beruflichen Rehabilitanden auf ihrem Weg in ein Beschäftigungsverhältnis - oder bei der Stabilisierung desselben - betreuen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dabei zog Jobcenter-Vorstand Robert Hoffmann ein positives Fazit der bisherigen Bemühungen. Bereits in den ersten Monaten habe sich gezeigt, dass das Jobcenter hier den richtigen Weg gehe und damit gute Erfolge erzielt werden: „Durch die spezialisierte und qualifizierte Betreuung konnten bereits etliche Vermittlungserfolge erzielt werden!“

Auch darüber hinaus bemüht sich das Kommunale Jobcenter intensiv um die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung. Aktivitäten, die, wie Walter Astheimer betonte, auch im Zusammenhang damit stehen, dass sich der Kreis als eine von sechs hessischen Modellregionen besonders intensiv mit dem Thema Inklusion beschäftigt „Wir sind hier für den Bereich „Integrierte Ausbildung und Arbeit“ zuständig, und selbstverständlich ist das Kommunale Jobcenter hier in alle entsprechenden Aktivitäten eng eingebunden .“ So legt zum Beispiel der Arbeitgeberservice des Jobcenters großen Wert darauf, Arbeitgeber zur Einstellung von Behinderten zu motivieren und informiert diese umfassend über die zur Verfügung  stehenden  Förderinstrumente.  Darüber  hinaus  ist  das  Jobcenter  Mitglied  der „Initiative Inklusion“, einem gemeinsamen Programm der Bundesregierung und der Länder zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. In diesem Zusammenhang unterstützt das Jobcenter schwerpunktmäßig Jugendliche mit Behinderung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie über 50jährige bei der Arbeitsaufnahme. Im Rahmen dieser Programme können Arbeitgeber Fördermittel bei der Einrichtung von geeigneten Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätzen erhalten. Mit der Bundesagentur für Arbeit arbeitet das Jobcenter eng im Bereich der beruflichen Rehabilitation zusammen.

Bei der Umsetzung des Inklusionsleitbilds des Kreises, so der Erste Kreisbeigeordnete abschließend, spiele das Kommunale Jobcenter eine wichtige Rolle: „Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben können. Das geht nur, wenn wir Strukturen entwickeln, die für jeden einzelnen Menschen eine adäquate Lösung finden und genau dafür brauchen wir die Expertinnen und Experten im Kommunalen Jobcenter!“