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Förderleistungen U25

Außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE)
Die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) nach §§ 76 ff SGB III steht Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne berufliche Erstausbildung, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben, als Integrationsangebot zur Verfügung. Förderungsfähig sind sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte Jugendliche, die auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen eine betriebliche Ausbildung kaum erfolgreich absolvieren können.  Das Jobcenter Kreis Groß-Gerau stellt jährlich im Rahmen der geförderten Integration BaE-Plätze für jugendliche SGB II- Kundinnen und - Kunden zur Verfügung. 

Einstiegsqualifizierung
(EQ) Die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) ist als Arbeitgeberleistung im SGB III verankert (§ 54a SGB III).
Das Jobcenter stellt jährlich eine finanzielle Förderung von Ein­stiegsqualifizierungen für jugendliche SGB II-Kundinnen und
-Kunden sicher.

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)
Diese verfolgen das Ziel, Jugendlichen, die besondere Hilfe bedürfen, die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Um die Integration dieser Zielgruppe zu unterstützen, wird das Jobcenter Kreis Groß-Gerau Eintritte im notwendigen Umfang in abH ermöglichen.

Aktivierungshilfen
Jugendliche und junge Erwachsene, bei denen die Heranführung und Eingliederung in ein Ausbildungs- und Arbeitsverhältnis nicht gelingt, können durch einfache Angebote gefördert werden (Aktivierungshilfen). Mit dieser Unterstützung soll eine „Förderkette“ auf dem Weg gebracht werden, indem die Jugendlichen für eine BvB, BaE oder AGH vorbereitet werden. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden Jugendliche und junge Erwachsene mit vielfäl­tigen und schwerwiegenden Hemmnissen für eine berufliche Qua­lifizierung motiviert und stabilisiert, wenn berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen noch nicht möglich sind.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen BVB
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) dienen vorrangig der Vorbereitung und Eingliederung in Ausbildung.
Wenn sich im Maßnahmeverlauf herausstellt, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann, erfolgt die Vorbereitung auf die Aufnahme einer Beschäftigung. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört es, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich einer möglichen Berufswahl insbesondere durch ergänzende praktische berufli­che Erfahrungen zu überprüfen und zu bewerten.