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»Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.« Alexander von Humboldt (*1769 – †1859)

 

Ausbildung im Kommunalen Jobcenter Kreis Groß-Gerau (AöR)

Das Kommunale Jobcenter Kreis Groß-Gerau ist eine Anstalt öffentlichen Rechts, welches seit 2012 die Aufgaben des SGB II in eigener Trägerschaft wahrnimmt und umsetzt. Ein komplexes System, bestehend aus der Gewährung von Grundsicherungsleistungen für hilfebedürftige Menschen und der Integration in den Arbeitsmarkt, wird „unter einem Dach“ in mehreren Servicebüros im Kreis Groß-Gerau umgesetzt. Zur Umsetzung der Aufgaben werden ausgebildete Fachkräfte und Sachbearbeiter/innen benötigt. Hierzu bietet das Jobcenter sowohl praxisintegrierte Studiengänge als auch eine staatlich anerkannte Berufsausbildung an. Während der gesamten Studien- bzw. Ausbildungszeit erhalten die Studenten/innen bzw. Auszubildenden eine Vergütung, die sich an dem Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst orientiert.

Duale Studiengänge

"BASS" Bachelor of Arts – Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung – ist ein duales Studium, bei dem einerseits das theoretische Wissen sowohl in Onlinemodulen („blended learning“), als auch an Präsenzwochenenden in den Lehrräumen der Hochschule Fulda vermittelt wird, andererseits der praxisbezogene Teil des Studiums in den Fachbereichen des Jobcenters stattfindet. Schwerpunkte dieses Studiums sind Sozialpädagogik, Arbeitsmarktlehre, Psychologie, Gesprächsführung, Case Management und Verwaltungshandeln im Öffentlichen Dienst. Dies bildet die Grundlage, um erfolgreich im Fachbereich „Markt und Integration“ nach dem Studium eingesetzt werden zu können.

In insgesamt sieben Semestern (42 Monaten) wird die Befähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst im Angestelltenverhältnis erlangt. Während dieser Zeit werden viele verschiedene Fachabteilungen durchlaufen, um Einblicke in viele Abläufe des Jobcenters zu erlangen und die erforderlichen Kenntnisse für das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung anzueignen.

„BAAV“ Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung – ist ebenfalls ein duales Studium, bei dem in Blockmodellen das theoretische Wissen an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden und die Praxis während der Praktikumsphasen im Jobcenter vermittelt wird. Grundsätzlich wird dieser Studiengang für die Leistungssachbearbeitung angeboten, bei der die Hauptaufgaben die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen von Antragstellern, Bedarfsermittlung, Bescheiderstellung und Zahlbarmachung von Leistungen nach dem SGB II sind. Dieses Studium hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern (36 Monate) und beinhaltet vorwiegend den Umgang mit Rechtsvorschriften und deren Anwendung. Hierfür werden während der Praktikumsphasen unterschiedliche Abteilungen besucht, um die vielfältigen Rechtsgrundlagen des öffentlichen Dienstes kennen zu lernen und anwenden zu können.

Berufsausbildung

"FiSi" Fachinformatiker/in mit dem Schwerpunkt Systemintegration – hierbei handelt es sich um eine staatlich anerkannte Berufsausbildung im technischen Bereich. Die dezentrale Struktur des Jobcenters und die damit verbundenen hohen Anforderungen an die Netzwerkstrukturen, stabilen Server und Implementierung neuer bzw. Wartung bestehender Software und Systeme benötigen ausgebildetes Fachpersonal. Während der dreijährigen dualen Ausbildung ist einerseits der Einsatz im Betrieb vorgesehen, bei dem die praktischen Arbeiten kennengelernt und verrichtet werden, als auch der wöchentliche Berufsschulunterricht, bei dem die notwendige Theorie vermittelt wird. Diese praxisnahe Kombination bildet eine optimale Grundlage, die Aufgaben einer/s Systemadministrator/in näher zu beleuchten und sich den Herausforderungen zu stellen.

 »Ich lerne vom Leben. Ich lerne solange ich lebe. So lerne ich noch heute.«
Otto von Bismarck (*1815 – †1898)